Kinderbuch-Review: Gute Nacht, Gorilla

index.phpPeggy Rathman ist mir nicht als Tierrechtlerin bekannt – und doch hat sich ihr Buch die Animal-Liberation-Thematik auf die Fahne geschrieben: „Gute Nacht, Gorilla“ von Peggy Rathmann ist ein süßes Papp-Bilderbuch, das mit wenig Worten auskommt, aber auf ebenso sanfte wie unmissverständliche Weise klarmacht, dass Tiere viel lieber nicht im Zoo eingesperrt sind: Als der Zoowärter spätabends und sehr, sehr müde seine Abschiedsrunde macht und allen Tieren eine Gute Nacht wünscht, klaut ihm nämlich der Gorilla die Schlüssel, befreit kurzerhand sich selbst und einige andere Tiere und macht es sich im Bett des Zoowärters und seiner Frau gemütlich. Verständlicherweise.

Die insgesamt 32 Seiten sind bunt und schön bebildert und dadurch, dass außer den Gute-Nacht-Wünschen praktisch kein Text vorkommt, kann man sich viel Zeit nehmen, die Seiten anzuschauen oder frei zu erzählen. Da man dadurch selbst entscheidet, wie die zu erzählende Geschichte beschaffen ist, finde ich, dass man es mit der vom Verlag empfohlenen Altersangabe von drei bis sechs Jahren nicht so genau nehmen muss – meiner Meinung nach ist es durchaus für Kinder ab zwei geeignet.

Fazit: Ein wunderbares Einschlafbuch – nicht nur für vegetarische und vegane Kinder!

Peggy Rathmann: Gute Nacht, Gorilla. Moritzverlag 2012, 32 Seiten, 9,95 Euro.

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