Ich sitze hier und frage mich, wie ich diesen Text einleiten soll und bemerke: Herzklopfen. Angstvolles Herzklopfen. Das ist nicht zufällig. Ich brauche für den ersten Satz eines Textes immer viel länger als für alle weiteren Sätze und sitze dann eine Weile ratlos an meiner Tastatur. Aber dann bin ich eben das: ratlos. Nicht angstvoll. Dieses Mal schon.

Die Angst hat ein Image-Problem. Wir mögen sie nicht. Wir alle haben sie zuweilen, manche mehr, manche weniger, und da könnte man meinen, dass die Menschheit mit etwas, das so natürlich und archaisch und ureigen zum Menschsein dazugehört wie Angst, im Lauf der Zeit mal ein bisschen Frieden gemacht hätte. Haben wir aber nicht. Wollen wir nicht. Und das ist schon ein bisschen tragisch. Denn auch wenn die Ablehnung von Angst genauso menschlich (und nachvollziehbar) ist wie die Angst selbst, so machen wir uns damit oft das Leben schwerer als es sein müsste.

Einer der Gründe für das miese Image von Angst, ist, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der es als erstrebenswert gilt, mutig und souverän und kompetent und vernünftig zu sein, und denken, dies sei damit, ängstlich zu sein, nicht vereinbar. Wir verknüpfen Angst mit Schwäche, mit Verzagtheit, mit Irrationalität, mit Verweichlichung – und so kommt es, dass nicht wenige Menschen es als Beleidigung empfinden, wenn man ihnen unterstellt, Angst zu haben. Ängstlich zu sein gilt als das Gegenteil davon, cool zu sein. Wir verknüpfen Angst mit versäumten Möglichkeiten, verschwendetem Potential; gerade bei unseren Kindern sind wir besorgt (!), dass ihre Ängste ihnen im Weg stehen könnten, sich frei zu entwickeln. Und vor einigen Tagen erst erntete ich viel Missbilligung von einem fremden Mann, der den Sicherheitsabstand zu seinem Kind unnötig fand, an den ich mein Kind erinnerte. „Ich habe keine Angst,“ attestierte er sich, und führte aus, die Angst vor Covid-19 komme nur daher, „wenn man zu viel Fernsehen guckt“. Angst – das verbinden wir auch irgendwie damit, sich ins Bockshorn jagen zu lassen, irrational und leichtgläubig zu sein. Das hat derzeit echt Hochkonjunktur: Menschen mit Ängsten oder Sorgen zu unterstellen, schlicht bescheuert zu sein!

Angst fühlt sich schrecklich an

Angst ist aber nicht nur uncool – mit Angst assoziieren die meisten von uns auch, sich einfach schrecklich zu fühlen. Angst ist gefühlt das Gegenteil von Sicherheit und Geborgenheit. Das liegt unter anderem daran, dass die meisten von uns als Kind mit unserer Angst oft alleine waren, und das hat sich tief in uns abgespeichert. Sich zu fürchten ist keine schöne Erfahrung, aber sich zu fürchten und damit auch noch alleine zu sein, nicht aufgefangen, nicht gehalten zu werden – das macht Angst oft erst richtig bedrohlich, und kann sich sogar existenzgefährdend anfühlen. Wir wollen uns und unserem Gegenüber und vor allem unseren Kindern dieses schreckliche, erschütternde Gefühl ersparen. Wir wollen, dass wir nicht mehr ängstlich sein müssen. Wir wollen die Angst weghaben.

Wir haben Angst vor der Angst und kriegen es nicht mal mit.

Angst und Mut

Dabei ist Angst so eine vieldimensionale Angelegenheit. Wir erleben Angst vor allem in ihrem Aspekt der Hilflosigkeit, dem Aspekt der Bedrohung, der Abwesenheit von Sicherheit oder dem Aspekt der Einsamkeit. Aber Angst hat auch andere Aspekte: Aufregung, Abenteuer, Neugierde aber auch Schutz, Fürsorge und Vernunft. Angst hat die mega wichtige Funktion, uns auf die Gefahr, aber auch auf das Unbekannte aufmerksam zu machen. Vivian Dittmar beschreibt in ihrem Buch „Gefühle & Emotionen. Eine Gebrauchsanweisung“ aber tatsächlich das Gegenteil. Dittmar trifft unter anderem eine Unterscheidung zwischen Gefühlen als biologische Programmierungen, Gefühlen als soziale Kräfte und Emotionen. Zu den Gefühlen als soziale Kräfte zählt sie Wut, Angst, Trauer, Freude und Scham, und deren Aufgabe ist es, uns überhaupt gesellschaftsfähig zu machen, indem sie uns Hinweise darauf geben, wie wir uns angemessen durch das Leben und das menschliche Miteinander navigieren können. Emotionen hingegen sind die unterdrückten, angestauten Gefühle, die dadurch, dass wir sie nicht gefühlt haben, auch nicht als soziale Kräfte dienen konnten. Wutkraft etwa gibt uns den Impuls Dinge zu verändern, mit denen wir nicht einverstanden sind. Trauerkraft befähigt uns, Dinge anzunehmen, die wir nicht ändern können. Schamkraft gibt uns zum Beispiel Hinweise darauf, wie wir uns nicht verhalten wollen. Und ohne Angstkraft kann es keinen echten Mut geben, sie ist die treibende Kraft, die uns zeigt, wo die Grenze unserer bisherigen Komfortzone ist, wo wir hinmüssen um Abenteuer zu erleben, uns auf Ungewisses einzulassen – und gleichzeitig zeigt sie uns, an welchen Stellen wir auf uns aufpassen müssen. Ohne Angstkraft gibt es keinen Nervenkitzel, keine Aufregung, nichts Neues. Ohne Angstkraft büßen wir an Lebendigkeit und Tiefe ein. Ohne Angstkraft kann es auch keine Vernunft geben, keinen Schutz. Ohne Angst können wir nicht auf uns oder unsere Liebsten aufpassen, können wir das Wagnis nicht ins Verhältnis setzen mit unserem Schutz. Und das Ding ist ja, dass es ja gar keine Abwesenheit von Angst geben kann. Wir können uns nicht entscheiden, keine Angst zu haben, wir können höchst dafür sorgen, dass wir die Angst nicht spüren. Aber somit steht sie uns nicht als Angstkraft zur Verfügung und wird zu einer angestauten, unterdrückten Emotion; sie wird zur Last. Wir können alle nur verlieren, wenn wir die Angst ablehnen. Niemand gewinnt, wenn wir Menschen ihre Ängste absprechen oder sie sogar dafür abwerten oder belächeln. Und ich glaube ganz sicher, dass alle jene Menschen, die gerade sehr beschäftigt damit sind, andere Leute für ihr Social Distancing, für ihr Maskentragen und Händedesinfizieren als medienhörige Panikmacher*innen abzutun, auch verlieren, denn ich bin der Überzeugung, dass auch sie ein Gefühl antreibt: Angst. Die Angst vor der Angst vor der Angst.

Und dabei ist die Angst an sich ja eigentlich gar nicht das Problem. Brené Brown, die Autorin von „Verletzlichkeit macht stark“ und vielen anderen großartigen Büchern, schreibt in ihrem Artikel „Let’s Rumble„, dass es nicht die Angst ist, die uns im Weg steht – sondern unser Schutzpanzer.

Im Kern von Wagemut gibt es eine tiefe, menschliche Wahrheit, die nur wenig Anerkennung findet: Mut und Angst schließen sich nicht gegenseitig aus. Die meisten von uns fühlen sich mutig und ängstlich im exakt gleichen Moment.

Brené Brown

Unser Panzer besteht aus verschiedenen erlernten Strategien, mit denen wir uns zu schützen versuchen. Brown nennt als Beispiele ihrer eigenen Schutzstrategien Perfektionismus, Besserwisserei oder Kontrollsucht. Perfektionismus ist der Panzer gegen die Angst vor Fehlern, Besserwisserei schützt vor der Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit und mit Kontrollsucht kann man die Angst vor Chaos besänftigen. Mit diesen Schutzstrategien sichert man seine Komfortzone, und das ist nicht grundsätzlich etwas Schlechtes, nur beinhalten sie eben oft die Abwertung des Gegenübers. Sie schaffen einen Graben zwischen Menschen. Unsere Schutzpanzer-Strategien trennen uns. Und dazu schreibt Brené Brown etwas, das mein Herz ganz tief berührt: Das Gegengift für die Schutzpanzer ist Neugierde. Ich mag das deshalb so gerne, weil Neugierde dem Unbekannten den Aspekt der Bereicherung zugesteht und sich nicht nur auf den Aspekt der Bedrohung beschränkt. Mir erzählte mal jemand, man müsse bedenken, dass die vielen Geflüchteten und Migrant*innen der letzten Jahre die gesamte Kultur Europas verändern könnten, sogar bis hin zur Architektur und einfach allem. Da kann man sich jetzt natürlich drüber streiten, ob man tatsächlich damit rechnen muss, aber was wäre wenn? Wie wäre es mit: „Ich bin so gespannt, wie unsere Häuser in 10 oder 20 Jahren aussehen werden!“ Mit der Neugierde könnte sich auch konstruktive Fürsorge entwickeln: „Wie können wir alle gut versorgen, die hier her kommen, und was wird gebraucht, damit wir gut miteinander leben können?“ Ohne Angstkraft wären keine Fürsorge möglich, denn sie weist uns darauf hin, wo wir hingucken müssen. Und irgendwie auch kein echter Optimismus.

Man muss mit allem rechnen. Auch mit dem Guten.

Gabriel Barylli

Es gibt keine „negativen“ Gefühle

Ich bin ja ein großer Fan der Gewaltfreien Kommunikation, und einer der vielen, radikalen Paradigmenwechsel, die ich mit ihr gelernt habe, ist, nicht mehr zwischen „positiven“ und „negativen“ Gefühlen zu unterscheiden, sondern zwischen Gefühlen, die auf erfüllte oder eben auf unerfüllte Bedürfnisse hinweisen. Gefühle wie Angst, Wut, Scham, Trauer, Angst haben uns etwas mitzuteilen – ein innerer Mangel ruft da nach Aufmerksamkeit. Genauso wollen uns Gefühle wie Freude, Zuversicht oder Erleichterung etwas sagen: Es gibt etwas zu feiern! Sie alle haben einen Zweck und machen das Leben lebendig und befähigen uns dazu, uns zu entwickeln und ECHT zu sein.

Das Ziel im Leben ist nicht, immer glücklich zu sein, sondern all unser Lachen zu lachen und all unsere Tränen zu weinen. Was auch immer sich in uns offenbart, es ist das Leben, das sich darin zeigt, und es ist immer ein Geschenk, sich mit ihm zu verbinden.

Marshall Rosenberg

Angst als Hinweisgeber für Kontakt und Fürsorge

Für mich persönlich ist Angst mein Hauptlebensgefühl. Schon immer gewesen und eigentlich bis heute. Ich bin auch ein sehr fröhlicher Mensch und auch ein sehr wütender Mensch und auch ein sehr gestresster und sehr mutiger Mensch, aber damit, ängstlich zu sein, habe ich wahrscheinlich die meiste Lebenszeit verbracht. Ich habe Angst vor der Dunkelheit, vor Rassismus, vor der Zukunft, vor Ohrenärzt*innen, vor Versagen, vor Zurückweisung, vor Ausschluss, davor, dass Menschen merken, wie ungenügend ich bin, und vielem mehr. Natürlich kann man das nicht die ganze Zeit fühlen, so kann man nicht leben – mein Schutzpanzer ist dick, meine Schutzstrategien sind vielfältig (Favorites: Prokrastination, Rückzug, Sarkasmus, Verurteilung, kalte Schulter, Essen, geistige Abwesenheit, Selbstsabotage). Alles wird langsam weicher und durchlässiger, aber ich arbeite auch schon ganz schön lange daran. Ganz freiwillig vielleicht nicht… Weil ich vor langer Zeit meine Angst auf lautlos schalten musste, musste sie sich irgendwann andere Wege suchen – und das ist vielleicht auch eine Wahrheit, um die man nicht herumkommt: die Gefühle, die Konflikte, die wichtigen Themen, sie suchen sich ihren Weg. Wir können sie eine Weile ignorieren, aber sie suchen sich früher oder später ihren Weg. Meine Angst hat irgendwann angefangen, mir die Luft abzuschnüren. Ich bekomme einfach nicht mehr genug Luft, wenn ich auf mich aufpassen muss. Wie intelligent unser inneres System ist, oder? Es hat lange gedauert, aber heute habe ich für beides eine tiefe Wertschätzung: die innere Intelligenz meines Systems während meiner Kindheit, festzustellen, dass mir keine Mittel zur Verfügung stehen, mit dieser Angst umzugehen, und sie deshalb gut einzukapseln, wegzupacken. Und die innere Intelligenz meines Systems viele Jahre später, mir Bescheid zu sagen, dass es soweit ist, sie auspacken, angucken zu können, mich um sie und mich selbst zu kümmern. Und ich glaube, dass es egal ist, ob ich meine eigene Angst spüre, oder ob ich sehe, dass mein Kind Angst hat: Angst weist auf die Notwendigkeit für (Selbst-) Kontakt und (Selbst-) Fürsorge hin. Ich mache ja schon eine ganze Weile Elterntrainings, sowohl als Schülerin als auch als Seminarleiterin – und immer wieder stelle ich fest: das, was unsere Kinder von uns brauchen, brauchen wir selbst, brauchen unsere Partner*innen, brauchen wir alle. So wie ich die Angst meines Kindes anerkennen und ernst nehmen kann, kann ich meine eigene Angst anerkennen und ernst nehmen. So wie ich mich meinem Kind in seiner Angst freundlich und mitfühlend zuwenden und es in Geborgenheit halten kann bis sich sein inneres System beruhigt hat, kann ich mich mir selbst in meiner Angst freundlich und mitfühlend zuwenden und mich selbst halten, bis sich mein inneres System beruhigt hat. Und selbst meinem erwachsenen Gegenüber kann ich Freundlichkeit und Mitgefühl für seine Angst schenken – auch wenn ich es vielleicht nicht als meine Aufgabe betrachte, mich dann weiter um seine Angst zu kümmern und auch wenn ich diese Angst nicht teile.

Und eigentlich erscheint mir das auch als eine natürliche Reaktion. Es erscheint mir ganz schön naheliegend, mit Fürsorge oder wenigstens Mitgefühl darauf zu reagieren, wenn jemand Angst hat. Oder nicht? Wenn wir mit unserer natürlichen Empathie verbunden wären, dann müsste das doch etwas in uns rühren, wenn unser Gegenüber Angst hat? Wenn wir uns selbst oder einander erzählen: „Du brauchst keine Angst zu haben“, dann unterstützen wir das „Alles ist gut“-Narrativ, unterstützen wir letztlich eine Kultur der Nicht-Empathie, eine Kultur des Nicht-Fühlens. Wie kann es sonst sein, dass Verweichlichung als etwas Negatives gilt? Was ist das Gegenteil von Verweichlichung? Verhärtung? Abhärtung? Brauchen wir davon echt noch mehr? Ich finde, Verweichlichung ist etwas Gutes und Hoffnungsvolles. Ich glaube an Weichheit und an Verletzlichkeit und ich wünsche mir, dass wir verletzlich und weich sein dürfen und anstreben, einander in unserer Weichheit und Verletzlichkeit zu sehen – und miteinander entsprechend behutsam umgehen.

Wenn Du das alles auch so spannend und wichtig findest und Lust hast, Deine Gefühle und damit Dich selbst besser kennenzulernen, kann ich Dir einige Bücher empfehlen, die mein Leben enorm bereichert haben:

Vivian Dittmar: Gefühle & Emotionen. Eine Gebrauchsanweisung.
In unserer verkopften Gesellschaft brauchen wir dringend mehr Wissen über die menschliche Gefühlswelt, und Vivian Dittmar ist da eine wichtige Adresse; ich hoffe, ich kann nächstes Jahr ihr Seminar „Der emotionale Rucksack“ besuchen, das steht schon länger auf meiner To-Do-Liste! Auf ihrer Webseite gibt es einige Leseproben zu dem Buch, und anlässlich der aktuellen Lage hat Dittmar dankenswerterweise das Kapitel zu Angstkraft komplett online gestellt. Und seit Kurzem gibt es außerdem die Hörbuchversion dieses Buches bei den gängigen Streaming-Diensten.
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Vivian Dittmar: Kleine Gefühlskunde für Eltern. Wie Kinder emotionale & soziale Kompetenz entwickeln.
Zu den größten Herausforderungen von Elternschaft gehört es, mit den Gefühlen unserer Kinder umzugehen. Meine Güte, sie sind aber auch so intensiv und ungefiltert! Dieser Ratgeber unterstützt Eltern darin, einen zugewandten Umgang mit den Gefühlen ihrer Kinder, aber auch mit ihren eigenen zu üben.
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Brené Brown: Verletzlichkeit macht stark. Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich stark werden.
Ich bin ja sehr großer Brené-Brown-Fan. Wenn Du Netflix hast, möchte ich Dir auch unbedingt ihre Show „Call to Courage“ ans Herz legen! Oh mein Gott, dieser Mensch ist so schlau und witzig! Ihre Weisheiten kommen aus der Wissenschaft: Jahrelang hat sie zu den Themen geforscht, mit denen eigentlich niemand was zu tun haben will: zu Scham und Verletzlichkeit. Wenn es ein Gefühl gibt, auf das wir noch weniger Bock als auf Angst haben, dann ist das wahrscheinlich Scham. Und auch wenn Brown selbst es lange nicht wahrhaben wollte, aber die Daten erlaubten kein Leugnen: Wenn wir aus vollstem Herzen unser ganzes menschliches Potential leben wollen, dann kommen wir nicht umhin, uns damit auseinanderzusetzen, wie Scham und unsere Angst vor Verletzlichkeit uns bremsen. Der englische Originaltitel heißt „Daring greatly“ – die Großartigkeit und die Verheißung dieses Titels geht in der deutschen Übersetzung leider verloren, und bedeutet ungefähr etwas wie: bedeutsam oder großartig wagemutig sein. Und darum geht es eigentlich: Es ist eine Anleitung zum Mutigseinkönnen!
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Tara Brach: Mit dem Herzen eines Buddha.
Der Buchtitel ist etwas irreführend, denn auch wenn Tara Brachs Achtsamkeits-Ansatz im Buddhismus verankert ist, geht es eigentlich nicht so sehr um Buddhismus in diesem Buch, sondern vielmehr um das Konzept der Radikalen Akzeptanz. Ich arbeite schon seit Jahren an meiner Baustelle „Selbstannahme“ (was auch viel mit der Annahme von Gefühlen zu tun hat), und Tara Brachs Lehren sind für mich ein totaler Game Changer. Tara Brach berührt ungeahnt tiefe Stellen in meinem Herzen und befriedet sie. Enorm empfehlenswert finde ich auch ihr knapp vierstündiges Hörbuch „Radical Acceptance“, das von ihr selbst gesprochen wird (und deshalb englisch ist) und in dem es mehrere wunderbare angeleitete Meditationen gibt, die ich wahnsinnig inspirierend und eigentlich revolutionär finde (z.B. bei Audible). Von diesem deutschen Buch gibt es eine deutsche Hörbuchfassung von über 13 Stunden, deren Hörprobe mich jetzt aber nicht so gepackt hat.
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© Das Bild ganz oben ist aus dem 1986 erschienen Buch „Schnuddelbuddel sagt Gutnacht“ von Janosch.

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