Veganes Familiencamp 2019 – Infos & Anmeldung!

Veganes Familiencamp 2019

Ihr Lieben, das Vegane Familiencamp geht 2019 in seine dritte Runde! Oh, und ich freue mich schon so!

Uns verschlägt es wieder zu den Wurzeln, zu dem Campingplatz, in dem wir im ersten Jahr waren – dieses Jahr waren wir in Brandenburg, aber irgendwie fand ich’s auf unserem ersten Platz viel, viel schöner. Und ich habe mir ja über die letzten beiden Jahre die Finger und die Ohren wund gegooglet, getippt und telefoniert, und es ist echt schwer, einen Campingplatz zu finden, der wirklich zu uns passt. Und manchmal checkt man dann erst später, dass die erste Wahl eigentlich die beste war: In Niederdorla, einem Campingplatz quasi in der Mitte Deutschlands direkt am See haben wir einen kleinen Hügel ganz für uns, können abends Lagerfeuer machen und haben noch einige andere Annehmlichkeiten. Oh, das wird so schön!

Veganes Familiencamp 2019

Wann: Donnerstag, den 30. Mai bis Sonntag, den 2. Juni 2019 (Christi Himmelfahrts-Wochenende; Anreise schon am Mittwoch, den 29. Mai möglich)

Wo: Ein Campingplatz bei Niederdorla, Thüringen – das ist quasi die geographische Mitte Deutschlands! Der nächste Bahnhof ist Mühlhausen/Thüringen; einen Abholdienst kann man beim Campingplatz buchen.

Wieviel: Der Preis für das Vegane Familiencamp setzt sich aus dem Orgabeitrag, den Übernachtungs– und ggf. den Cateringkosten zusammen.

  • Die Anmeldung und Organisation kostet pro Familie 40 Euro. Für Alleinerziehende 20 Euro.
  • Hinzu kommen die Kosten für die Unterkunft:
    • Festunterkünfte: Es gibt eine sehr begrenzte Anzahl an Hütten und erfahrungsgemäß sind diese innerhalb ein bis zwei Wochen nach Ankündigung des Camps bereits ausgebucht. FESTUNTERKÜNFTE SIND AUSGEBUCHT! Die Festunterkünfte kosten pro Familie zwischen 60-70 Euro pro Nacht; hinzu kommt eine Endreinigung, die je nach Hütte einmalig 30-40 Euro kostet. Bei Anmeldung für das Camp ist nicht nur die Orgagebühr über 40 bzw. 20 Euro fällig, sondern auch eine Anzahlung für die Festunterkunft, die die Hälfte des Gesamtbetrags beträgt. Der Rest wird dann vor Ort direkt an den Campingplatz gezahlt.
    • Zelten/Wohnwagen: Familien bezahlen pro Tag für jede*n Erwachsene*n 6 Euro und für jedes Kind von vier bis zwölf Jahren 2 Euro. Hinzu kommen 2,50 Euro für das Auto, falls Ihr mit einem anreist. Für das Zelt sind 4 Euro zu zahlen, für ein Wohnmobil 8 Euro. Falls Ihr Strom haben wollt, kommen noch 3 Euro dazu.*
  • Außerdem kommen optional Kosten für das Catering hinzu: In den vergangenen zwei Jahren hatten wir am Freitag- und am Samstagabend ein veganes Catering. Ich habe für das kommende Camp einen Anbieter gefunden, der uns für 9,50 € für Erwachsene und 5,50 € für Kinder ab drei Jahren (pro Abend) ein einfaches, kindergerechtes Gericht kochen würde (Vollkornpasta mit Tomatensauce und Räuchertofu o.ä.). Das Catering sich gut bewährt und hat für alle viel Entzerrung und ein bisschen mehr Urlaubsfeeling gebracht, indem wir uns ein bisschen weniger ums Kochen und Essen kümmern mussten – fast alle Familien haben mitgemacht. Die übrige Verpflegung läuft über Selbstversorgung. Wenn sich eine Mehrheit dafür finden sollte, das zu viel Kohle zu finden (es kostet etwas mehr als in den letzten Jahren), können wir auch gucken, dass wir uns organisieren und selbst kochen – das ist aber schon ein Akt für so viele Menschen.

Die Anmeldung ist erst fest bei Überweisung der Orgagebühr von 40 bzw. 20 Euro.

Die Orga-Gebühr ist ein Ausgleich für die immense Arbeit, die die Organisation dieses Camps mit sich bringt. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass die Teilnahme nicht an diesem Beitrag scheitert. Ein Versuch, unterschiedliche finanzielle Ressourcen zu berücksichtigen, ist der ermäßigte Beitrag für Alleinerziehende. Auf die Kosten für die Unterbringung und für das Catering habe ich keinen Einfluss und sie sind entsprechend fest. Sollte darüber hinaus die Orga-Gebühr zu Kosten führen, die Deine Familie kaum aufbringen kann, wende Dich bitte vertrauensvoll an mich. Mir ist aufrichtig wichtig, dass die Teilnahme nicht an dieser Stelle scheitert.

Stornierungsbedingungen:

Die Orgagebühr wird nicht rückerstattet, wenn eine Festunterkunft gebucht worden ist und wieder abgesagt werden soll. Die Anzahlung für die Festunterkünfte wird von den nachrückenden Familien (sofern eine gefunden wird, ist aber ziemlich wahrscheinlich) erstattet. Familien, die zelten bzw. im Wohnmobil übernachten wollten, wird die Orgagebühr bei Absage bis zwei Monate vor dem Camp in voller Höhe rückerstattet. Danach eine hälftige Rückerstattung – außer in den letzten zwei Wochen vor dem Camp, da gibt es keine Rückerstattung mehr.

Veganes Familiencamp

Eindrücke vom Veganen Familiencamp 2017

Und sonst so:

  • Für die Kommunikation im Vorfeld (und währenddessen. Und danach.) werde ich einen E-Mail-Verteiler und eine Telegram-Gruppe einrichten – ich bitte also um die Bereitschaft, Telegram als App aufs Handy zu laden. Wir hatten auch beim letzten Camp eine Messengerdienst-Gruppe, und die ist tatsächlich immer noch aktiv! Außerdem gibt es eine Facebook-Gruppe für das Vegane Familiencamp.
  • In den letzten Jahren hatten wir ein kleines Programm, das aus Beiträgen verschiedener Teilnehmer*innen bestand. Mal gucken, was da dieses Mal passiert! Ich selbst werde einen kleinen Workshop zu Rassismusverständnis machen und bestimmt auch wieder etwas zu Gewaltfreier Kommunikation für Eltern. Außerdem gibt’s in der Nähe einen Baumwipfelpfad und andere Ausflugsmöglichkeiten.

Wer kann teilnehmen?

Ich wünsche mir das vegane Familiencamp als Raum, in dem vegan lebende Familien Gleichgesinnte treffen. Ich wünsche mir das Vegane Familiencamp als Ort, an dem die vegane Lebensweise als Normalität erlebt und vorgelebt wird, und sei es nur für diese wenigen Tage im Jahr. Vegane Eltern und vegane Kinder brauchen Empowerment und Gemeinschaft; ein Krafttanken, mit dem man gestärkt wieder in die unvegane Welt zurückkehrt. Darum geht es beim Veganen Familiencamp! Und ich stelle mir vor, dass sich auch Familien, in denen die meisten, aber nicht alle vegan leben, willkommen und wohl fühlen sollen – Voraussetzung ist die Bereitschaft zu einem verbindlich veganen Konsumkonsens über die Dauer des Camps. Unvegane Speisen sind auf dem Veganen Familiencamp ausdrücklich unerwünscht.

Familien, in denen niemand so richtig vegan lebt, und sich einfach für die Idee des Camps begeistern, sind nicht Zielgruppe des Veganen Familiencamps. Auch für Angehörige, die selbst keine vegane Familie haben, ist das Camp eigentlich nicht gedacht – außer Du reist als Elternteil alleine an und möchtest Unterstützung mitbringen.

Zum Thema Hunde: Die Teilnahme von Hunden ist grundsätzlich (und in begrenzter Zahl) möglich – allerdings kommt es auf den Hund an, ob sich alle damit wohl und sicher fühlen können. Wenn Dein Hund z.B. viel und laut bellt, an Kindern/Erwachsenen hochspringt oder ihnen hinterherläuft, passt er leider nicht auf eine trubelige Veranstaltung, die kinderfreundlich sein will.

Anmeldung fürs Vegane Familiencamp

Die Anmeldung läuft ausschließlich über das Anmeldeformular, das Du unter diesem Link aufrufen kannst – wirklich, ausschließlich über dieses Anmeldeformular. Anmeldungen per E-Mail, per PN bei Facebook, als Kommentar unter diesem Beitrag oder ähnliches sind nicht gültig. Wirklich nicht. E-Mails, die nur den Satz enthalten: „Hallo, ich will mich fürs Camp anmelden.“ (und Ihr würdet Euch wundern, wie viele dieser Mails ich in den letzten beiden Jahren bekommen habe) bekommen keine Liebe. Kein bisschen. Nur über das Anmeldeformular. Bitte wiederholen: Anmeldungen sind nur über das Anmeldeformular gültig. Und: Die Teilnahme ist erst fest, wenn die Orgagebühr überwiesen wurde – bei Festunterkünften kommt noch die Anzahlung hinzu. Und bitte lest Euch vorher noch die Infos und Stornierungsbedingungen durch. 🙂

Disclaimer

Die Teilnahme am Veganen Familiencamp erfolgt auf eiiiiigene Verantwortung. 🙂

Ich freue mich auf Euch! Wir irre!

*Alle Preise sind ohne Gewähr – gerade bei den Festunterkünften kommt es letztlich auf die Größe und Belegung an. Zum Teil kann man da auch noch Betten reinstellen, zum Teil nicht. Stark abweichen werden die Preise nicht von dem hier genannten, aber plus/minus ein paar Euro könnte es dann unterm Strich werden. Vielleicht auch nicht.

 

 

 

 

 

 

 

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