Plastikfrei einkaufen mit Re-Sacks – mit Verlosung!

Re-Sack - unverpackt plastikfrei einkaufen

Das Universum wieder: Neulich sage ich beim Einkaufen noch zu meinem Mann, dass ich echt keinen Bock auf diese kleinen Plastiktütchen habe, in die man sein Obst und Gemüse legt, und dass es dafür doch eine Lösung geben müsse. Die Lösung, auf diese Tütchen einfach zu verzichten, hatte in der jüngeren Vergangenheit funktioniert, wenn wir z.B. nur zwei Äpfel kaufen wollten. Bei 1-2kg Tomaten für ein Daal hat es aber schon zu wildestem Herumkullern und empfindlichen Quetschungen seitens der Tomaten, und Wutanfällen seitens des Mannes geführt. Keine Beutel sind also auch keine Lösung. Aber zack! in der Woche darauf entdeckte ich zufällig (wirklich wahr) Re-Sack – das sind fair produzierte Beutel und Netze aus Bio-Baumwolle, die genau dafür da sind: Obst, Gemüse und auch Brot plastik-/müllfrei zu transportieren. So cool!

Michelle von Stoffywelt hat mir freundlicherweise welche zur Verfügung gestellt und seitdem sind die hier wirklich ständig im Einsatz. Die Re-Sacks liegen bei uns in einer Schublade mit den Jute-Einkausbeutel und kommen einfach immer mit wenn wir einkaufen gehen. Wir backen zwar unser Brot selbst (hier das Rezept), allerdings haben wir ein Baby, das unmittelbar nach dem morgendlichen Aufwachen wieder supermüde wird, und schlafen muss, selbiges tagsüber aber ausschließlich macht, wenn es getragen wird. Bondolino um, Brotbeutel eingepackt, Runde gedreht, beim Bäcker Brotbeutel über die Theke gehalten, Brötchen zum Frühstück eingepackt, Baby schläft. Was für ein Leben!

Die Beutel sind mit 43 g (Netz) bzw. 21 g (Beutel) meiner Einschätzung nach einen Tick schwerer als Plastikbeutel – da ich aber tatsächlich schon ewig keine Plastikbeutel mit nach Hause nehmen musste, muss es bei der Schätzung bleiben, ich kann keine Vergleichsmessung anstellen. Vielleicht hast Du ja einen da und magst das Gewicht hier in die Kommentare schreiben? Würde mich interessieren.

Ich bin jedenfalls Riesenfan – das Thema Plastikfrei ist bei uns gerade schon echt Thema.

Plastik vermeiden

Was sind so Eure Strategien, Plastik zu reduzieren? Einen Unverpackt-Laden hat ja nicht jedeR um die Ecke. Ich fang mal an, was wir bei uns so verändert haben, um Plastik oder Müll generell zu vermeiden:

  • Stoffwindeln! Bei meinem ersten Kind habe ich mich noch nicht rangetraut, beim Zweiten festgestellt, dass es viel unkomplizierter ist als ich dachte! Wir sind wirklich begeistert und machen unfassbar viel weniger Müll. Hier gibt’s den ultimativen Stoffwindel-Guide!
  • Flüssigseife haben wir abgeschafft – stattdessen benutzen wir seit einiger Zeit Seifenstücke. Die gibt’s im umweltfreundlichen Pappkarton!
  • Klar: Zum Einkaufen nehmen wir Baumwolltaschen mit, statt Plastiktüten zu verwenden
  • Coffee-to-Go? Aber bitte im wiederverwendbaren Isolierbecher! Wir haben diesen hier*. Wobei es jetzt in meinem persönlichen Fall dann immer ein Tea-to-Go wird.
  • Ich will auf Küchenpapier nicht verzichten, bei manchen Unfällen (Wasserglas mit Wasser drin zerbricht, Smoothie wird umgestoßen…) ist es einfach ungefährlicher und unekliger, wenn man die Aufwischsauce einfach komplett entsorgen kann. Wir verwenden aber Recycling-Küchenpapier, das durch Halbblattformat (gibt’s z.B. bei DM oder Rossmann) besonders sparsam verwendet werden kann. Ansonsten verwenden wir im Haushalt zum Aufwischen Schwammtücher, die wir (genau wie Spülschwämme) nicht wegwerfen, wenn sie schmuddelig werden, sondern zwischendurch in die 60-Grad-Wäsche schmeißen und somit besonders lange in Benutzung sind.
  • Bei tiefgefrorenem Obst und Gemüse wählen wir die Marken, die in Pappkartons, statt Plastiktüten kommen

Verlosung!

Michelle von Stoffywelt war so freundlich und hat mir drei Sets mit Re-Sacks (2x Netze, 2x Beutel) zur Verlosung überlassen! Voll gut! Kommentiert hier, was Ihr so in Eurem Haushalt und Alltag beachtet, um Müll zu vermeiden – mit Euren Tipps gebt Ihr mir und anderen tolle Anregungen und nehmt automatisch an der Verlosung teil. Teilnahme bis Freitag, den 19. Mai!

 

* Affiliate Link – solltest Du das Produkt über den Link bestellen, bekomme ich ein kleines Provisiönchen – für Dich ändert sich nichts. 🙂

21 Kommentare
  1. Wir verwenden Stoffwindeln und achten beim Einkauf auf Verpackungen. Danke für die Anregungen, da können wir tatsächlich noch mehr 🙂

  2. Hallo Sohra,
    Wir haben auch schon einiges ausprobiert bzw. verändert, z. B. Feste Seifenstücke für Körper und Haare, kompostierbare Zahnbürsten, selbstgemachtes Gesichtswasser, waschbare Hygieneartikel, waschbare Küchenrolle aus Bambus, Fertigprodukte vermeiden,Grundnahrungsmittel in größeren Tüten kaufen und oft bestellen wir eine Biokiste, die ebenfalls fast ohne Verpackungen auskommt. Außerdem versuchen wir Sachen zu reparieren und Second Hand zu kaufen.

  3. Wir kaufen Lebensmittel vorrangig in Gläsern und Dosen und nehmen Stoffbeutel. Stoffwindeln ebenso. Ich wollte mir diese Säckchen auch schon besorgen. Sie hier zu gewinnen wäre absolut prima. 🙂 Danke für das Gewinnspiel

  4. Meine Familie mit veggieBags ausstatten. Nun benutzen Sie sie tatsächlich regelmäßig. Mission erfüllt 😀

  5. Ich finde das Thema sehr spannend und habe auch schon Plastiktüten verbannt bzw. nutze vorhandene und schleppe keine neuen mehr mit nach Hause. Obst und Gemüse kaufe ich auch, wenn möglich unverpackt, allerdings haben wir das gleiche Problem, wie ihr. Bei größeren Mengen z.B. Tomaten/Weintrauben etc. wird es wirklich unschön, diese lose zur Kasse zu transportieren und dann abkassieren zu lassen. Ich mag es dann auch nicht besonders, wenn das so auf dem Band rumflattert und von den Kassieren angetatscht wird. Die wiederverwendbaren Netze sind wirklich praktisch, da würde ich mich freuen, wenn ich diese ausprobieren könnte.
    An anderen Dingen arbeite ich noch, da hilft es immer, Tipps/Tricks/Motivation von anderen zu bekommen. Deshalb, danke für den Input und schön zu sehen, dass es auch bei anderen ein schleichender Prozess ist. Das nimmt den Druck raus, alles perfekt machen zu wollen.

  6. Um Plastik zu vermeiden und noch aus einigen anderen Gründen kaufe ich die meisten Lebensmittel auf dem Wochenmarkt bei mir vor Ort ein und nehme dafür Stoffbeutel mit 🙂
    Ansonsten ist es wichtig auf Verpackungen zu achten, nach Alternativen zu schauen etc – dazu schaue ich gerne YouTubeVideos, z.B. Hellcat Any oder Kraftfutter hatten zu dem Thema was gemacht.
    Perfekt machen klappt nicht, Katzenfutter zb ist absolut immer in Plastik verpackt, egal ob Trocken- oder Feuchtfutter.
    Denke mir aber jedes vermiedene Plastikstück hilft <3

  7. Wir haben immer eine Flasche mit Leitungswasser dabei. Auf der Arbeit verwende ich auch eine Glasflasche weiter. Obst und Gemüse versuchen wir möglichst lose zu kaufen, daher würden wir uns auch sehr über den Gewinn freuen. 😉 Seifenstücke verwenden wir auch seit einiger Zeit. Wir verwenden für die Kinder nur Second Hand Klamotten und für uns auch häufig oder konsumieren möglichst nur, wenn wir etwas wirklich brauchen, auch um den Verpackungsmüll zu sparen. Bücher kaufen wir in der örtlichen Buchhandlung oder leihen diese bei uns kostenfrei in der Bücherei der Kirchengemeinde. Ich stille, auch das spart jede Menge Plastik, und wir werden den Brei wie gehabt selber kochen. Jeden Tag kochen wir frisch, aber es fällt leider immer noch zu viel Plastik an… wir arbeiten dran. Unser großer Sohn fotografierte den Müll auf unserer Straße ab, da wir hier an vier Schulen wohnen und diktierte mir seinen Bericht dazu, den wir noch weiterleiten wollen, sobald er fertig ist… Schlimm, was alles auf der Straße landet und der Umwelt schadet. 🙁

  8. Hey, nach der Umstellung auf vegan vor mehreren Jahren, ist momentan auch die Plastik- und Müllreduktion ein großes Projekt. Im Alltag haben wir immer unsere Trinkflaschen dabei, ebenso einen Rucksack, Beutel für Spontankäufe. Für den Kauf von Essen to go haben wir meist Campinggeschirr und bei geplantem Essenskauf unsere eigene Tupper dabei. Unser Eismann hat mir das Eis sogar schon in ein Einmachglas gefüllt 🙂
    Veggies hole ich im Beutel vom Markt oder in mitgebrachten, alten Plastiktüten aus dem Supermarkt. Grundnahrungsmittel versuche ich immer in Papierverpackung zu holen, bin aber gerade auch in der Vorbereitung Dinge im Bulk zusammen mit Freunden zu holen, wo man im Einzelhandel nicht um das Plastik drumrum kommt. Generell kaufe ich, wenn es ohne Plastik nicht geht eher in größeren Packungen.
    Hygieneartikel gibts bei uns in fest (Seife, Shampoo, Deo), Reinigungsmittel in selbstgemacht (Essigwasser, Zitronensäurewasser).
    Zudem haben wir unseren Konsum natürlich drastisch reduziert, kaufen hauptsächlich second hand oder tauschen.
    Und trotzdem erschreckt mich der Plastikmüll jedesmal, wenn wir ihn wieder mal leeren müssen 🙁 Dafür, dass dieser Müll unkaputtbar ist, ist auch unser reduzierter Müll immernoch zu viel :/
    Die ReSacks wären eine schöne Ergänzung!

  9. Wir kaufen unser Obst und Gemüse nie in der Plastiktüte, ich klebe das Etikett der Waage immer direkt auf das Essen und lege es so auf das Band an der Kasse.
    Zuhause muss dann ohnehin alles ordentlich gespült werden ☺

  10. Sodastream, Brottüten vom Bäcker wieder verwenden (z.B. für Obst), Marmeladegläser statt Party / to go Becher, Socken stopfen statt neue zu kaufen, überhaupt reparieren und demnächst, wenns da is, dann auch biowindeln (für stoffwindeln bin ich noch zu feige, aber ich klicke gleich mal den link an…) Gewinnen würd ich auch gern 🙂

  11. Ich habe meine Küchenrolle selbst genäht. D.h. in einer nett beklebten Mandarinenkiste liegen die selbst genähten Küchentücher in mehreren Größen. Bei uns sind Wachsstoffe heiß begehrt. Der Stoff wird mit Bienenwachs verbügelt, dann kann man darin sein Frühstücksbrot einwickeln, den Käse vom stinken abhalten oder sogar (den Stoff zu einem Tütchen genäht) fast gefahrlos Obst und Gemüse mitnehmen.

  12. Wir werden bei Kind 2 auch auf Stoffwindeln gehen. Das Thema ist bei uns auch gerade total aktuell. Unsere Gemüseeinkäufe tätigen wir fast nur noch im Obst- und Gemüseladen und bringen dafür Tupperdosen mit. Ist natürlich sperriger, von daher wären diese Resacks natürlich super praktisch!
    Bei Saft kaufen wir jetzt auch nur noch Glasflaschen und keine Einwegverpackungen mehr.

  13. Ich bin total genervt, wie viel in viel zu viel Plastik eingepackt wird und frage mich warum es nicht wenigestens mehr Nachfüllverpackungen gibt. Der Plastik-Verpackungswahn hat ja mittlerweile leider auch die Bioläden erreicht … Obst und Gemüse kaufe ich in kleinen Mangen lose, nur für große Mengen und kleinformatiges Obst wie Trauben komme ich nicht ohne Tütchen aus. Einkaufsbeutel trage ich schon seit Jahren mit mir rum. Obst-Baumwollsäckchen habe ich mir schon einmal gekauft aber erst nachher gesehen, dass da nur zwei Äpfel reinpassen, daher würde ich mich über eine ordentliche Beutelgröße freuen. Ansonsten arbeite ich ständig daran, mich weiter in Plastikvermeidung zu entwickeln. Manchmal werde ich aber schwach und kaufe Beerenobst, das ja leider zumeist in Platik verpackt ist.

  14. Oh, über die Stoffbeutel würde ich mich freuen. Wir haben zwar schon zwei, aber die reichen manchmal nicht für einen größeren Einkauf. Wir haben das Glück, dass bei uns um die Ecke ein verpackungsfreier Laden ist, wo wir unsere Trockenwaren einkaufen. Viel Plastik sparen wir auch durch den Einkauf bei der FoodCoop, einer Kooperative von mehreren Haushalten, die bei Biobauern zusammen Obst und Gemüse bestellen. Sonst haben wir auch immer Leitungswasser in der Retap-Flasche dabei, einen Stoffbeutel hab ich auch immer im Rucksack. Wir benutzen Shampoo-, Dusch- und Handseifen und reichen beim Bäcker immer den Stoffbeutel über die Theke. Wo wir bisher noch keine Lösung gefunden haben, ist das Toilettenpapier. Wir kaufen immer das Recyclingpapier von dm, aber das ist ja leider in einer großen Plastikverpackung. Jemand eine Idee, wo man das plastikfrei herbekommt?

  15. Wir verwenden Stoffwindeln, vermeiden beim Einkauf auf Plastik, Mülltüten werden nur recycelt verwendet genauso wie klohpapier, küchenrolle und Taschentücher wobei wir hier bald umsteigen auf Stoff!! Waschmittel wird selbst hergestellt, Zahnbürsten werden von hydro Phil benutzt, es werden keine feuchtetücher benutzt, u alle haushaltsreiniger (wobei das nicht viele sind) werden vegan gekauft. Die Kleidung bzw die der Kinder werden gemietet (für erwachsene ist die Auswahl nicht groß Bzw gibt es nur für Schwangere/stillende Mütter), Spielzeug wird auch gemietet! Kosmetikartikel nur Natur..wir sind leider noch nicht ganz plastikfrei sind aber dabei uns umzustellen und zu verbessern😊

    • Ach so und Müll wird natürlich getrennt☺️

    • Das Auto wird nur für längere Fahrten/weitere Wege benutzt ansonsten sind wir gut zu Fuß😀Einkauf wird nur zu Fuß erledigt

  16. Letzteres kann gelöscht werden🙈Hat ja nicht wirklich was mit „Müll“ zu tun 😂😂

  17. Ich kaufe viel im Unverpackt Läden ein und fülle alles in Gläser (alte Gurkengläser zb). Geduscht wird mit Seife aus ebendiesem Laden und Zahnpasta habe ich auch schon mal selber gemacht. Der Hit ist das feste Deo aus Konosöl, Sheabutter und Kakaobutter mit Natron und ein wenig ätherischem Öl – einmal draufgemacht riecht man sogar nach 1 Std Zumba kein bisschen. Im Bioladen gibt es Milch und Sahne in Glas verpackt, ausserdem kann ich dort Wurst und Käse in meine Dosen gepackt bekommen. So dauert mein wöchentlicher Einkauf für 4 Personen Grad mal 45 min inkl Zuhause einräumen 😁

  18. Wir machens im Prinzip ziemlich ähnlich wie ihr und lernen gerne noch dazu. Obst wird bislang im Papiertütchen gekauft, aber Re-Sack wäre noch toller!

  19. Toll 🙂 Es gibt ja mittlerweile auch Bambus Klo-Papier. Kann man sich im Internet bestellen 🙂

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